M e d i t a t ion
M e d i t a t i o n
ist ein Seinszustand. „Sein“ lässt sich nicht definieren es ist ein
Urerlebnis.
Jeder Mensch weiß im Grunde, was damit gemeint ist, da "Sein
" in jedem Moment des Lebens unmittelbar gegenwärtig ist. Ebenso ist
Meditation immer schon anwesend wie die tiefe Stille, die im
Geschwindigkeitsrausch eines von Ängsten und unerfüllten Wünschen angetriebenen Lebens nicht mehr wahrgenommen werden kann. Meditation
kann nichtgesucht und nicht gefunden werden.
M e d i t a t i o n
& Entspannung ist lediglich eine andere Umschreibung für totale Stille oder
völlige
Sammlung. Es gibt Möglichkeiten, den Boden für dieses ursprüngliche
Erleben von Stille , Ruhe und Entfaltung zu bereiten.
Einfühlungsvermögen, wache, sensible Beobachtung, Aufmerksamkeit und
tiefe Entspannung sind die Voraussetzung dafür, dass sich Meditation spontan ereignen kann. So gibt es zahlreiche Methoden, die eine gelöste,
stille Konzentration fördern:
z.B. die Atemmeditation unter Betrachtung des Atemstromes,
dynamische
Meditationen ( Oshomeditation) , um Körper und Geist zunächst einmal von allem unnötigen Ballast und von Spannungen zu befreien, Tanzen, Phantasiereisen,
Visualisierungen und geführte Lichtmeditationen.
Jede
Meditations-methode hilft, die latente Unruhe und die Spannungen im
Körper und im Geist klarer wahrzunehmenund loszulassen. Dazu
gehört z.B. auch Yoga.
In einem Wassertümpel benötigt der aufgewühlte
Schlamm etwas Zeit, um zurückzusinken. Allmählich verschwindet die
Trübung des Wassers von selbst. Man kann nichts tun, um die Klärung zu
beschleunigen. Man kann nur lernen, geduldig zu warten und
stillzuhalten. Dies geschieht im höchsten Maße in der Meditation.In
allen meditativen Richtungen ist es erforderlich, dass der Körper für
einige Zeit in völliger Bewegungslosigkeit verharrt.
Die
innerkörperlichen Bewegungen rufen Schwankungen hervor, die sich auf das Bewusstsein auswirken und das Denken und die Gefühlsregungen störend
beeinflussen. Wer meditiert, kann durch bloßes Stillhalten Abstand zum
augenblicklichen Zustand des Körpers gewinnen.
Der Spiegel des
Bewusstseins wird klar, wenn sich alle negativen Gedanken ect. immer mehr auflösen. In diesem Zustand gibt es keinen Zwiespalt mehr und kein
Gefühl des Getrenntseins (Dualität). Diese Einheit wird Meditation
genannt.
Auch
Entspannung ist keine Technik, von der man erwartet, dass sie das
gewünschte Ergebnis immer gleich liefert. Es liegt in der Natur der
Entspannung, sich wie von selbst zu ereignen, so wie eine Feder, die
langsam und leicht zu Boden schwebt. Da es den meisten Menschen nicht
möglich ist zu sagen: „Wenn ich jetzt die Augen schließe, sinke ich ganz einfach hinein in tiefe Entspannung und Meditation.“, bieten
vorbereitende Methoden der Konzentration wertvolle und notwendige
Unterstützung.
Das Feuer in Uns kann
durch Yoga geweckt werden,wenn dahinter eine tiefsitzende Absicht &
Offenheit, die meist durch tiefe Erfahrungen hervorgerufen werden,
unsere tiefen Impulse und die Sehnsucht nach inneren Frieden
wahrgenommen werden.
Diesen inneren Code,wie ich ihn gerne benenne liegt
in jedem Menschen verborgen und wartet darauf , endlich aktiv zu
werden!
In tiefer Dankbarkeit und Liebe
Clivia